Top-Ten, Urlaubsvergnügen, Landschaft, Kultur und Leute im Hotel Taubers Unterwirt in Feldthurns Südtirol, eines der schönsten Flecken der Erde, alle sind der selben Meinung: ob Luis Trenker, Reinhold Messner, Giorgio Morder oder Markus Lanz, und vielen anderen Prominenten - Südtirol, die Magie der Vielfalt! Erleben Sie in Südtirol die Tiroler Kultur mit der Verschmelzung italienischer Dolce Vita. Südtiroler Bergwelt und Hochalpine Landschaft mit schönen Bergrücken, Mittelgebirge und entzückenden Tälern und Städten. Alpin und mediterran, Wandern und Radln, Genuss und Wellness. Lassen Sie sich überraschen.
Das Eisacktal erstreckt sich südlich des Brenners bis nach Bozen. 15 km hinter dem Brenner liegt die alte Fuggerstadt Sterzing mit ihren Seitentälern. Weiter südlich weitet sich die enge Eisackschlucht hin zum Brixner Talkessel. Vom Norden kommend liegt Feldthurns mit dem Südtirol Wellness Hotel Unterwirt rechts oberhalb von Brixen auf einem sonnigen Hochplateau auf 850 m Meereshöhe. Das Klima ist bereits sehr mild und durch die täglich lange Sonneneinstrahlung angenehm südlich warm.
Voller Reize ist die Landschaft: von den lieblichen Mittelgebirgsrücken mit ihren Weinbergen und Kastanienhainen über saftige Bergwiesen und Almmatten, durch die Bergwälder hinauf auf die bizarren Felstürme der Dolomiten und auf die vergletscherten Dreitausender des Zillertaler und Stubaier Hauptkamms.
Machen Sie sich einen Eindruck über Südtirol:
Südtirol in einer Woche
Tag 1: DOLOMITEN
„… die schönsten Berge der Welt.“ (Reinhold Messner)
Eine Fahrt über die Dolomitenpässe führt Sie ganz nah heran an die „bleichen“ Berge, an die
Felstürme, die einst als Korallenriffe im Urmeer entstanden sind. Ein einzigartiger
Sagenkreis rankt sich um ihre Entstehung und bevölkert die Felslandschaft mit
Mondprinzessinnen und Zwergenkönigen.
Im Gebiet der Drei Zinnen zeugen Stollen und Geschützstellungen vom Frontverlauf im 1.
Weltkrieg, als sich italienische Gebirgstruppen, die Alpini und österreichische Kaiserjäger
gegenüberstanden. Unzählige Klettersteige und Wanderwege durchziehen die einzigartige
Naturlandschaft rund um die vier Naturparke „Fanes-Sennes-Prags“,“Puez-Geisler“,
„Sextner Dolomiten“ und „Schlern-Rosengarten“.
Im Winter wird das gesamte Dolomitengebiet durch den Skiverbund DolomitiSuperski zum
weltgrößten Skikarussell mit etwa 1200 Pistenkilometern.
Kulturell begeben Sie sich auf die Spuren der Dolomiten-Ladiner, der dritten Sprachgruppe
Südtirols (neben Italienern und Deutschen). Die alten Bauernhöfe der Viles (Weiler, kleine
Hofgruppen) zeugen vom harten Alltag der Bergbauern in den abgeschlossenen
Dolomitentälern. Traditionelles Handwerk wie die Grödner Schnitzkunst, sowie das hohe
Niveau der Küche in Alta Badia (4 Michelinsterne verteilt auf 3 Restaurants) machen die
Täler weitum bekannt. Die Seiser Alm am Westrand der Dolomiten ist als größte Hochalm
Europas (Fläche: 8.000 Fußballfelder) beliebtes Wander-, Langlauf- und Skigebiet.
Erlebnisse & Info
Dolomitenpässe: Die „große Dolomitenfahrt“ führt ab Bozen über den Karerpass, das
Pordoijoch, den Falzaregopass, Cortina d’Ampezzo und den Tre Croci-Pass bis nach Toblach.
Sie ist in Teiletappen auch mit dem Rennrad oder Mountainbike machbar. Im Winter bietet
die „Sellaronda“-Skirundtour die Möglichkeit nur mit Skiern und Aufstiegsanlagen vier
Dolomitenpässe zu überwinden.
Korallenriffe: Das Naturparkhaus Fanes-Sennes-Prags in St. Vigil in Enneberg (siehe Karte
Punkt 1) informiert über die Entstehung der Dolomiten, zeigt Fossilien und ein Skelett des
Höhlenbären.
Sagenkreis: Die Dolomitensagen sind überlieferte Mythen, welche die bleiche Färbung der
Dolomiten und Naturereignisse wie das Glühen der Berge im Abendrot erklären.
Literaturtipp: Karl Felix Wolff „Dolomitensagen“, Athesia Verlag
2/12
Frontverlauf im 1. Weltkrieg: Die Gebirgsjäger Skirundtour ist eine eintägige Rundtour zu den
Schauplätzen der Dolomitenfront mit Skiern, Auftstiegsanlagen und Skibus.
Klettersteige: Der Oskar Schuster-Steig (2) führt auf den Gipfel des 2.964 m hohen Plattkofel.
800 Höhenmeter verlangen Durchhaltevermögen, dafür wird man mit einem der schönsten
Panoramablicke der Dolomiten belohnt.
Wanderwege: Die etwa 40-minütige Rundwanderung „Naturonda“ (3) macht auf die
Besonderheiten der Naturlandschaft rund um den Sellastock aufmerksam. Die Wanderung
beginnt am Sellajoch, führt zur Comici Hütte und auf dem Rückweg durch die „Steinerne
Stadt“, einer bizarren Felslandschaft.
Naturparke: Der Adolf Munkel-Weg (4) führt durch den Naturpark Puez-Geisler. Die
Rundwanderung beginnt im Villnösstal bei der Zanser Alm und zieht sich am Fuß der
imposanten Geislerspitzen entlang.
Dolomiti Superski: Das größte Skikarussell der Welt bietet für einen Skipass, 12 Skigebiete mit
insgesamt an die 1200 Pistenkilometern.
Ladiner: Das Museum Ladin in St. Martin in Thurn (5) im Gadertal beschäftigt sich mit der
Geschichte, Kultur und Sprache der ladinisch (rätoromanisch) sprechenden Bevölkerung der
Dolomitentäler.
Viles: Eine Radtour bietet sich an um die entlegenen Weiler (Hofgruppen) abseits der
Ortschaften des Gadertales zu besuchen. Unser Tipp führt von La Villa (6) zum Viles Verda
und zum Sompunt See.
Traditionelles Handwerk: Die Galerie Unika in St. Ulrich (7) in Gröden ist eine Plattform für ca.
60 Bildhauer, Drechsler und Fassmaler. Jeden Tag kann man einen der Künstler bei der Arbeit
beobachten. Jedes Jahr Anfang September findet die Skulpturenmesse statt, bei der alle
Künstler ihre neuesten Werke präsentieren.
Hohes Niveau der Küche: In Alta Badia gibt es auf engstem Raum drei Restaurants, die mit
insgesamt vier Michelinsternen ausgezeichnet worden sind: Restaurant St. Hubertus** und
Restaurant La Siriola* in St. Kassian (8), und das Restaurant Stüa de Michil* in Corvara.
Seiser Alm: Eine Pferdeschlittenfahrt auf der winterlichen Seiser Alm (9) lässt Sie die größte
Hochalm Europas bequem und warm eingehüllt erleben.
Seiser Alm Unika/Gröden Cirspitze/Gröden Skirundtour „Sellaronda“
Tag 2: PUSTERTAL UND TAUFERER AHRNTAL
Hochalpine Landschaften für Naturgenießer
Das Pustertal mit seinen Seitentälern Gsies, Antholz, Prags, Sexten und Tauferer Ahrntal
liegt zwischen den Dolomiten im Süden und dem Alpenhauptkamm im Norden. Entlang der
beschaulichen Bahnstrecke durch das Pustertal zieht sich der beliebte Radweg bis nach
Lienz in Osttirol. Bei Bruneck, dem Hauptort des Pustertales, biegt eines der schönsten
Hochtäler Südtirols ab: Das Tauferer Ahrntal ist geprägt durch seinen Wasserreichtum, die
umliegenden Dreitausender und seine Bergbaugeschichte. Das Museum im Kornkasten
veranschaulicht das harte Leben der Knappen. Ein Schaustollen ist für Besucher geöffnet,
ein Teil davon, der Klimastollen, dient als Zentrum für Höhlentherapie, eine
Behandlungsmethode für Atemwegserkrankungen.
Bruneck, eine der Wirkungsstätten des spätgotischen Meisters Michael Pacher ist heute
beliebtes Zentrum mit exklusiven Geschäften und hippen Lokalen. Das nahegelegene
Volkskundemuseum zeigt in seinem Freigelände alte Gehöfte und die bäuerliche
Lebensweise von anno dazumal, wie sie in den Dörfern des Pustertales über Jahrhunderte
gepflegt wurde. Ein kunsthistorischer Höhepunkt im Pustertal ist die bedeutendste
romanische Kirche des Alpenraumes, die Stiftskirche von Innichen.
Die Gipfel des nahen Alpenhauptkammes gelten als besonders schneesicher und sind bei
Skitouren-Gehern beliebt. Zahlreiche Rodelbahnen sind zum Austoben in winterlicher
Landschaft wie geschaffen. Leidenschaftliche Skifahrer träumen vom Kronplatz, einem der
größten und modernsten Skigebiete des Landes.
Die alljährlichen Biathlon Weltcup-Rennen machen Antholz zu einem Begriff für
Wintersportfans. Langläufern stehen unzählige Loipenkilometer zur Verfügung wie etwa im
Gsieser- oder im Höhlensteintal.
Erlebnisse & Info
Radweg: Der Pustertaler Radweg gehört zu den schönsten Talradwegen Südtirols. Er
beginnt in Mühlbach, führt über Bruneck nach Innichen und als Drauradweg weiter bis Lienz
und Villach in Österreich. Die geringe Steigung macht ihn bei Familien besonders beliebt
und wer müde ist lässt sich ein Stück von der Bahn mitnehmen.
Tauferer Ahrntal: Das Tauferer Ahrntal zählt sage und schreibe 80 Dreitausender, die es
zum Alpinisten-Paradies machen. Unzählige Bäche, Wasserfälle und Seen zeugen vom
Wasserreichtum der Gegend. Zwei Skigebiete und schöne Höhenloipen zieren das
winterliche Tauferer Ahrntal.
Museum im Kornkasten: Das Bergbaumuseum von Steinhaus (10) ist im „Kornkasten“, dem
einstigen Vorratshaus der Bergknappen untergebracht. Zusammen mit dem Schaubergwerk
in Prettau begibt man sich dort auf die Spuren des Kupferabbaues, der vor über 100 Jahren
eingestellt wurde.
Zentrum für Höhlentherapie: Einer der zahlreichen Silberstollen wurde zu einem modernen
Therapiezentrum, dem Klimastollen (11) ausgebaut. Die Luft ist 1.100 Meter tief im
Berginneren nämlich nahezu allergenfrei und bietet so Menschen mit
Atemwegserkrankungen Linderung.
Michael Pacher: Er ist einer der bekanntesten spätgotischen Künstler Europas. Der Maler
und Bildhauer hatte seine Werkstatt in Bruneck und schuf einzigartige. Flügelaltäre. Das
Stadtmuseum in Bruneck (12) zeigt Werke des Meisters und seiner Schüler.
Volkskundemuseum: In Dietenheim bei Bruneck wurde der Ansitz Mair am Hof (13) zu
einem der schönsten Freilichtmuseen Europas verwandelt. Das imposante Gutshaus
beherbergt bäuerliche Schätze, das Freigelände zeigt alte Gehöfte inklusive alter
Haustierrassen.
Stiftskirche von Innichen: Der imposante, romanische „Dom“ (14) geht auf das 12. Jh. zurück.
Die Krypta und die lebensgroße Kreuzigungsgruppe sind äußerst sehenswert.
Skitouren: Die Tour auf den 3273 m hohen Magerstein (15) bei Rein in Taufers ist einfach und
bietet landschaftliche Höhepunkte. Eingekehrt wird auf der Kasseler Hütte.
Rodelbahnen: Die Rotwand-Rodelbahn (16) im gleichnamigen Skigebiet bei Sexten bietet 5
km lang ungebremsten Winterspaß von der Bergstation bis hinunter ins Tal.
Kronplatz: Südtirols Skiberg Nummer 1 (17) kann sich mit den modernsten Aufstiegsanlagen
und den legendäre schwarzen Talabfahrten schmücken. Seit dem Winter 2008/09 lockt ein
neuer Snowpark.
Antholz: Das Biathlonzentrum in Antholz (18) ist fast alljährlich Austragungsort eine
Biathlon Weltcups, 2007 auch der Biathlon WM. Wo sonst die Profis um Medaillen kämpfen,
können sich auch Hobbysportler im Langlaufen und Schießen üben.
Unzählige Loipenkilometer: Ca 1000 km an Langlaufloipen hat Europas größtes Langlauf-
Karussell Dolomiti NordicSki zu bieten. Ein Tagespass gilt für 10 der schönsten
Langlaufgebiete.
Skifahren am Kronplatz Schaustollen im Bergwerk Alm im Tauferer Ahrntal Rodeln
Tag 3: BRIXEN UND UMGEBUNG
Städte zwischen Tradition und Moderne
Die drei Städte im Eisacktal, Brixen, Sterzing und Klausen können alle mit einem
mittelalterlichen Stadtkern aufwarten. An jeder Ecke begegnet man hier der Stadtgeschichte,
die geprägt ist vom Handelgeschehen im Eisacktal, durch das eine seit jeher wichtige
Verkehrsader verläuft. Die verwinkelten Laubengassen, die erkergeschmückten Bürgerhäuser
und erhaltenen Stadttore gehören genauso zum Stadtbild wie puristische Neubauten
preisgekrönter Architekten.
Das Eisacktal liegt seit jeher auf der wichtigsten Route, die Mitteleuropa mit Italien verbindet.
Kaiser, Päpste, Dichter und Künstler hinterließen ihre Spuren. Bedeutende Klöster entstanden
und bewahren hinter ihren Mauern wahre Kunstschätze. Das Kloster Neustift ist seit
Jahrhunderten ein Zentrum der Bildung und der Kunst. Die nördlichste Weinbauregion
Italiens, rund um das Kloster, bringt auch die besten Weißweine Italiens hervor. Die
1100jährige Geschichte bescherte der ehemaligen Bischofsstadt Brixen kunsthistorische
Schätze wie den gotischen Kreuzgang und die prächtige Hofburg. Skifahrer schätzen an
Brixen die Nähe zum hauseigenen Skigebiet Plose, Wellness-Fans das Erlebnisbad Acquarena.
Sterzings Bürger wurden im 15. Jh. reich durch den Silberbergbau im Ridnauntal. Am Fuße des
ehemaligen Bergwerkes erstreckt sich im Winter eine weitläufige Rundloipe. Südtirols
schönstes Barockschloss, das nahe gelegene Wolfsthurn, dient heute als Landesmuseum für
Jagd und Fischerei. Die engen Stadtgassen von Klausen schmiegen sich an den mächtigen
Burgberg, auf dem das Kloster Säben thront. Die Anlage auf dem unzugänglichen
Felsvorsprung diente bereits als frühchristlicher Bischofssitz. Im Winter gibt es nichts
Schöneres als eine Schneeschuhwanderung über das Hochplateau der Villanderer Alm.
Erlebnisse & Info
Bürgerhäuser: In einem dieser Brixner Bürgerhäuser ist das Pharmaziemuseum untergebracht.
400 Jahre Pharmaziegeschichte sind hier lückenlos dokumentiert.
Puristische Neubauten: Die Fakultät für Bildungswissenschaften der freien Universität Bozen
(19) ist in einem Neubau in Brixen untergebracht. Die Planer, das Stuttgarter Architekturbüro
Kohlmayer Oberster erhielten für das Projekt den Architektur-Sonderpreis der Stadt Oderzo
(Veneto).
Kloster Neustift: 1142 gegründet ist es bis heute eines der bedeutendsten Klöster Südtirols
(20). Ein Rundgang durch Rokoko-Kirche, Bibliothek, Stiftsgarten und Weinkeller ist bei
Besuchern beliebt.
Die besten Weißweine Italiens: Die Stiftskellerei Neustift und drei umliegende Weinbauern
erhielten 2008 die italienweite Höchstnote „drei Gläser“. Vergeben wird die Auszeichnung
vom Gourmetführer Gambero Rosso und der Vereinigung Slow Food.
Brixen: Die Stadt war fast 1000 Jahre lang Bischofssitz. Dom, Kreuzgang und Laubengänge
zeugen von der bewegten Geschichte.
Hofburg: In der ehemaligen Bischofsresidenz in Brixen ist heute das Diözesanmuseum mit
Wechselausstellungen, Prunkräumen, Domschatz und der imposanten Sammlung von
Weihnachtskrippen untergebracht.
Plose: Der „Hausberg“ von Brixen (21) ist ein beliebtes Wander- und Skigebiet. Südtirols
längste Abfahrt, die 9 km lange „Trametsch“ führt vom Gipfel bis fast ins Tal hinunter.
Acquarena: Das 2002 eröffnete Erlebnisbad lässt keine Wünsche offen: Rutschen, Whirlpools,
Sportbecken, Outdoor-Solebad, Sauna, Fitness und Beautyabteilung sorgen für pure
Entspannung.
Sterzing: Die historische Altstadt (22), deren Zentrum der auffällige Zwölferturm markiert ist
ein Shoppingparadies. Schuhe, Taschen…kurz italienische Mode soweit das Auge reicht.
Rundloipe: Das Ridnauntal bei Sterzing hat eine 25 km lange Loipe zu bieten, inklusive
Biathlon Trainingszentrum (23).
Barockschloss: Südtirols einziges Barockschloss Wolfsthurn in Mareit (24) ist Sitz des Jagdund
Fischereimuseums, eines der neun Südtiroler Landesmuseen.
Klausen: Im 19. Jahrhundert sollen in dem verwinkelten Städtchen Klausen mehr als 250 Maler
und Bildhauer residiert haben. Albrecht Dürer schuf hier die Vorlage für den Kupferstich „ Das
große Glück“ (1501).
Kloster Säben: Auf dem kühnen Felssporn oberhalb von Klausen thront das Kloster Säben (25).
Teile des Klosters sind für das Publikum geöffnet. Ein steiler Pfad führt von der Stadt hinauf.
Villanderer Alm: Gemütliche Hütten wie die Gasserhütte, Rinderplatz oder die Stöfflhütte
laden zur Einkehr ein. Dem 1.800 m hoch gelegenen Plateau (26) bietet ein großartiges
Panorama.
Christkindlmarkt Sterzing Hofburg Brixen Schneeschuhwandern Kloster Neustift
Tag 4: BOZEN UND UMGEBUNG
Stadtkultur und Weingenuss
Südtirols Hauptstadt Bozen ist eingebettet zwischen Rebhügeln und bietet einen
atemberaubenden Blick auf das Dolomitenmassiv des Rosengartens. Der mittelalterliche
Stadtkern kontrastiert mit den rationalistischen Neubauten der Moderne. Die zwei
Sprachgruppen (italienisch und deutsch) prägen nicht nur das unterschiedliche Stadtbild,
sondern auch die Kultur und Küche. Spaghetti und Knödel sind auf jeder Speisekarte
anzutreffen, auf den Plätzen wird der italienischen Kaffee-Kultur gefrönt. Dass
Archäologiemuseum der Stadt beherbergt die bekannteste Gletschermumie der Welt, „Ötzi“.
Auf die Hochplateaus rund um die Stadt führen drei Seilbahnen, mit denen die
Stadtbewohner in die beliebte „Sommerfrische“ entfliehen. Im Stadtgebiet gedeihen zwei von
drei Südtirols autochthonen Weinen: der Lagrein in Gries und der Vernatsch in St. Magdalena.
Südlich der Stadt beginnt die Weinstraße, die zum bekannten Kalterer See, dem wärmsten
Badesee der Alpen, führt.
Südtirol ist zwar eines der kleinsten Anbaugebiete Italiens, kann sich aber mit zahlreichen
Auszeichnungen schmücken. 98% der Rebfläche ist mit der italienischen Klassifizierung für
Qualitätsweine DOC gekennzeichnet
Südtirols Weine bringen ihre Vorzüge im Gourmetrestaurant ebenso zur Geltung wie auf der
Skihütte.
Übrigens: Mehrere Skigebiete sind von Bozen aus in kurzer Zeit erreichbar (z.B. Obereggen)
Erlebnisse & Info
Bozen: In der Landeshauptstadt Bozen treffen die drei Sprachgruppen und Kulturen Südtirols
am markantesten aufeinander. Ein Stadtrundgang führt durch den mittelalterlichen Stadtkern,
zur Eismumie „Ötzi“ ins Archäologiemuseum und endet mit einem Cappuccino auf der Piazza.
Rosengarten: Das Dolomitenmassiv Rosengarten (27) ist berühmt für seine rosarote Farbe, in
die es am Abend getaucht ist. Der Name stammt von der Sage um den Zwergenkönig Laurin,
der dort einen Rosengarten anlegte.
Moderne: Bozens Architektur wurde im letzten Jahrhundert durch rationalistische
Monumentalbauten der Faschistenzeit geprägt (Siegesdenkmal, Gerichtsplatz,
Freiheitsstraße). Ein Beispiel der jüngsten Architektur ist das neue Museion, Museum für
moderne und zeitgenössische Kunst, nahe dem Stadtzentrum.
Zwei Sprachgruppen: Bozens Einwohner gehören zu 73% der italienischen Sprachgruppe an.
Sie bewohnen hauptsächlich die neueren Stadtviertel, die nach der Angliederung an Italien
entstanden sind. Die alten Stadtviertel Gries, Bozen Dorf und Rentsch werden von der
deutschsprachigen Bevölkerung bevorzugt. Die Mehrsprachigkeit prägt das wirtschaftliche
und kulturelle Leben. Die Freie Universität Bozen ist die erste dreisprachige Universität
Europas.
Spaghetti und Knödel: Einflüsse der mediterranen Küche prägten die alpine Küche Südtirols
in den letzten Jahrzehnten stark. Pasta, Pizza und Risotto sind ebenso fester Bestandteil des
kulinarischen Repertoires wie Knödel, Apfelstrudel und Co.
Ötzi: Die weltberühmte Eismumie wurde 1991 am Gletscher im Schnalstal entdeckt. Heute ist
sie im Südtiroler Archäolgiemuseum in Bozen (28) mit allen Beifunden ausgestellt.
Seilbahnen: Drei Seilbahnen führen vom Stadtzentrum Bozens auf die umliegenden
Hochplateaus Ritten, Jenesien und Kohlern. Die Kohlerer Seilbahn (29) ist mit über 100 Jahren
die älteste Personenschwebebahn der Welt. Die Seilbahnen bringen seit jeher die Bozner zu
ihren beliebten Ausflugszielen und Sommerdomizilen.
Autochthone Weine: Bei den drei Weinsorten Lagrein, Vernatsch und Gewürztaminer gilt
Südtirol als Ursprungsort. Der Lagrein wird hauptsächlich im Bozner Stadtteil Gries angebaut,
der Vernatsch in St. Magdalena und am Kalterer See. Der Gewürztraminer ist vorwiegend in
der Gegend rund um Tramin beheimatet.
Weinstraße: Die Ortschaften rund um Bozen und der Gegend vom Kalterer See gehören zu
den bekanntesten Weinanbaugebieten Südtirols. Die Südtiroler Weinstraße verbindet diese
Ortschaften von Nals im Norden über Bozen und Kaltern bis Salurn im Süden.
Kalterer See: Der Kalterer See (30) ist der wärmste Badesee in den Alpen. An seinen Ufern
gedeiht der gleichnamige Wein, der hauptsächlich aus der Vernatsch-Traube gewonnen wird.
Auszeichnungen: Südtirols Weine gewinnen alljährlich viele Preisen. Der renommierte
italienische Weinführer "I vini d'Italia" (Hrsg. Gambero Rosso) vergibt jährlich die Bestnote
"Drei Gläser". 2009 wurden 26 Südtiroler Weine damit bedacht.
Skigebiete: Die Skigebiete Obereggen und Seiser Alm (Dolomiti SuperSki) sowie Rittnerhorn
und Reinswald (Ortler Skiarena) liegen in der Umgebung von Bozen (max. 40 min. Fahrzeit)
Kalterer See Seiser Alm Aperitif auf der Piazza Museion in Bozen
Tag 5: ULTENTAL & CO
Verborgene Täler bewahren die bäuerliche Kultur
Seitentäler wie das Ultental liegen fernab der Verkehrsrouten und konnten sich ihre
Ursprünglichkeit weitgehend bewahren. In den kleinen Dörfern und abgelegenen
Bergbauernhöfen ist die bäuerliche Alltagskultur lebendig. Ausgedehnte Wälder und
bewirtschaftete Wiesen prägen die Landschaft. Die extreme Steillage mancher Höfe macht
das Leben dort zu einer täglichen Herausforderung.
Viele Bauern haben ihre Höfe für Urlauber geöffnet und bieten Produkte im Direktverkauf an.
Handwerkliches Geschick, wie die Schnitzkunst in Gröden oder die Federkielstickerei und die
Wollverarbeitung im Sarntal wurden über Jahrhunderte gepflegt. Es entstehen handgefertigte
Einzelstücke, die Jahrzehnte überdauern. Trachten gehören in den Tälern an den Feiertagen
noch zum Straßenbild. In den Farben und Details unterscheiden sich die Trachten von Tal zu
Tal, ebenso wie die gesprochenen Dialekte. Der hofeigene Speck gehört auf vielen Höfen
noch selbstverständlich dazu. Kleine Käsereien verarbeiten die Milch der Bergbauernhöfe.
Für Wanderer beginnt der Weg erst da, wo das Tal endet. Bewirtschaftete Almen und
Schutzhütten belohnen für anstrengende Aufstiege. Menschen, die das Ziel im Weg selbst
suchen, wandern auf besinnlichen Wegen z.B. von Kloster zu Kloster.
Kleine und feine Christkindlmärkte wie der Sarner Alpenadvent präsentieren traditionelles
Handwerk und lokale Köstlichkeiten. Pfelders, eines der entlegensten Seitentäler Südtirols hat
sich auf ein autofreies Mobilitätskonzept festgelegt.
Erlebnisse & Info
Bergbauernhöfe: Die Höfeensembles im Ultental sind in ihrem Erhaltungszustand einzigartig
und über den Höfeweg (31) miteinander verbunden.
Höfe für Urlauber: Ferien am Bauernhof begeistern nicht nur die Kinder. Das naturnahe Leben
am Hof und die gesunden Produkte aus erster Hand sorgen für einen unvergesslichen Urlaub.
1300 Bauernhöfe in Südtirol öffnen unter dem Zeichen des roten Hahnes ihre
Ferienwohnungen für Besucher.
Schnitzkunst: Die Bildhauer in Gröden haben neben traditionell sakralen Motiven auch
zunehmend zeitgenössische Kunst im Repertoire. In der Galerie Unika (32) kann täglich einer
der Künstler bei der Arbeit beobachtet werden.
Federkielstickerei und Wollverarbeitung: Hinter dem Namen „Sarner Gschick“ stehen vier
Sarntaler Handwerksbetriebe, ein Drechsler, ein Federkielsticker, ein Handweber und ein
Holzbildhauer.
Trachten: Die meisten Trachtenträger in Südtirol gehören einem Schützenverein oder einer
Musikkapelle an. Jede Ortschaft hat seit jeher eine eigene Tracht. Jung und alt wirft sich vor
allem im Sommer für Feste, Prozessionen und Umzüge in Schale.
Speck: Der Südtiroler Bauernspeck wird nur in kleinen Mengen produziert. Die Schweine
werden auf Südtiroler Bauernhöfen artgerecht gehalten und garantiert gentechnikfrei
gefüttert. Das Ergebnis kann man auch online bestellen.
Käsereien: Die Psairer Bergkäserei in St. Martin im Passeiertal (33) hat sich auf Bio-Käse
spezialisiert. Ein Dutzend Sorten, darunter Berg- und Ziegenkäse sowie Butter werden im
eigenen Laden und online angeboten.
Almen und Schutzhütten: Die höchste Schutzhütte Südtirols, das Becherhaus (34), liegt auf
einem Felssporn auf 3.195 m Höhe im Ridnauntal. 2007 zur schönsten Alm Südtirols gewählt,
ist die Tuffalm (35) auf 1.270 m von Völs aus für jeden erreichbar.
Von Kloster zu Kloster: Vom Kloster Marienberg (36) führt der „Stundenweg“ zum Kloster
Müstair in der Schweiz. Besinnliche Etappen ohne Hüttengaudi, dafür mit
grenzüberschreitenden Aussichten.
Sarner Alpenadvent: An den drei Wochenenden vor Weihnachten verwandelt sich das
Dorfzentrum von Sarnthein (37) in einen Christkindlmarkt. Handwerksprodukte wie die
Toppar (Hausschuhe) oder Janggar (gestrickte Wolljacken) werden angeboten. Zur Krönung
gibt es eine Kutschenfahrt durch die verschneite Umgebung.
Pfelders: Kutschenfahrten und Rad-Verleih sorgen im Sommer für autofreie Bewegung. Im
Winter verbindet der Dorfexpress Ortschaft (38) und Skigebiet.
Kinder am Bauernhof Traditionelle Trachten Bergbauernhof Ultental Speckbrettl
Tag 6: MERAN UND UMGEBUNG
Mediterranes Flair mit Gletscherblick
Die Stadt Meran mit ihrer Jugendstil-Architektur, den subtropischen Promenaden ist
umgeben von unzähligen Schlössern, Burgen und Ansitzen. Während rund um die Stadt,
Palmen, Zypressen und Oliven gedeihen, erhebt sich im Norden die Texelgruppe, deren
schneebedeckte Gipfel Merans alpine Vorzüge unterstreichen: Wandern und Skifahren in
unmittelbarer Umgebung.
Wo schon Kaiserin Sissi urlaubte, erstrecken sich heute die botanischen Gärten von Schloss
Trautmannsdorff. Die neue Therme mitten im Zentrum der Stadt zieht Erholungssuchende
und Architekturfans in ihren Bann.
Westlich von Meran erschließt sich der Vinschgau, ein breites Tal, das über die neue
Vinschgerbahn und ein weitläufiges Radwegenetz Besucher anzieht. Gekennzeichnet durch
weite Apfelwiesen und die nahen Gletscher der Ortlergruppe im Nationalpark Stilfserjoch
zieht sich der Vinschgau bis zum Reschenpass. Das einzigartige Bewässerungssystem der
„Waale“ erschließt hier wunderschöne Wanderwege entlang der alten Wasseradern. Glurns,
die kleinste Stadt der Alpen, mit ihrer vollständigen Stadtmauer und die romanischen Kirchen
der Umgebung zeugen von der bewegten Vergangenheit.
Wintersportfans steht die Ortler Skiarena, ein Verbund aus 16 familienfreundlichen
Skigebieten, fast ganzjährig (Gletscher-Skigebiet Schnalstal) zur Verfügung.
Erlebnisse & Info
Meran: Seit k.u.k. Zeiten ist die Stadt bei Erholungssuchenden beliebt. Das mediterrane
Mikroklima lässt Palmen und Oliven gedeihen. Die nahen Gipfel der Umgebung sind bei
Wanderern beliebt, Wellness-Fans pilgern in die neue Therme.
Promenaden: Rund um die Stadt Meran wurden Spazierwege angelegt, um den Kurgästen
ausgiebiges Flanieren zu ermöglichen. Suptropische Vegetation mit Palmen und Kakteen
säumt die Wege.
Schlösser, Burgen und Ansitze: Unzählige Schlösser und Burgen geben der Umgebung von
Meran den Namen Burggrafenamt. Die Grafen von Tirol residierten im gleichnamigen Schloss
Tirol (39), das heute als Landesmuseum dient.
Texelgruppe: Den Naturpark Texelgruppe, nördlich von Meran erforscht man am besten zu
Fuß. Der Meraner Höhenweg ist eine 4-6-tägige Hüttenwanderung durch diese einzigartige
Naturlandschaft.
Kaiserin Sissi: Die österreichische Kaiserin verbrachte mehrmals den Winter im milden Klima
Merans. Ihre Residenz Schloss Trauttmansdorff (40) beherbergt heute Südtirols Tourismus-
Museum, der Park wurde in einen botanischen Garten verwandelt.
Therme: Die neue Design-Therme im Zentrum der Stadt wurde 2005 eröffnet und ist
Wellnesszentrum, Parkanlage und Hotel in einem.
Vinschgau: Die Landschaft im Westen Südtirols ist geprägt von eindrucksvollen
Gletscherwelten. Die regenarmen Südhänge (Sonnenberg) entwickelten eine
charakteristische Fauna, ähnlich der mediterranen Macchia. Romanisches Kulturgut prägt die
Ortschaften, die oft noch rätoromanische Namen tragen. Die Sprache selbst wird im
Vinschgau nicht mehr gesprochen.
Vinschgerbahn: Die Vinschgerbahn stammt ursprünglich aus der k.u.k. Zeit und wurde 2005
nebst parallel verlaufendem Radweg wieder in Betrieb genommen. Moderne Panorama-
Wagone und ein Kombiticket für Bahn&Bike tragen zur Beliebtheit des Vinschgaus bei.
Nationalpark Stilfserjoch: Südtirols Nationalpark (41) ist ein Erlebnis für alle Naturfans.
Steinböcke und Bartgeier besiedeln die Region rund um die höchsten Gipfel der Ortlergruppe.
„Waale“: Im regenarmen Vinschgau wurden seit jahrhunderten künstliche Rinnsale angelegt
um das Wasser der Gletscher auf die Felder zu bringen. Diese „Waale“ sind gesäumt von
Wegen, die einst der Instandhaltung dienten und sich heute als Wanderwege (Waalwege)
großer Beliebtheit erfreuen wie beispielsweise der Algunder Waalweg. (42)
Glurns: Die Miniaturstadt Glurns (43) mit seiner intakter Stadtmauer lädt ein zu einer Reise in
die Vergangenheit.
Romanische Kirchen: Im Vinschgau ist eine einzigartige Dichte romanischer Baukunst zu
beobachten, wie St. Prokulus in Naturns (44) oder St. Benedikt in Mals.
Ortler Skiarena: 16 familienfreundliche Skigebiete im Vinschgau und darüber hinaus haben
sich zusammengeschlossen und sind über 1 Skipass zugänglich.
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